Motivation wo bist du?

Geschafft! Der Winter ist vorbei und wir freuen uns auf die kommende Jahreszeit. Während wir uns auf das Osterfest vorbereiten und feststellen, dass die Frühjahrsmüdigkeit am besten mit Sport bekämpft werden kann, überlegen wir uns wie uns aufraffen können, um sofort loszulegen. Denn wenn wir ehrlich sind, dann tragen wir alle unseren inneren Schweinehund durch den Alltag, welchen es zu überwinden gilt. Das Stichwort lautet Motivation. Doch wie können wir uns am besten motivieren? Die nachstehenden Tipps sollen dabei helfen, die Couch zu ignorieren und stattdessen den Weg ins Grüne zu suchen.

1. Die tägliche Erinnerungsfunktion

Wir neigen dazu, vieles zu vergessen, beziehungsweise zu verdrängen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, einen sogenannten „friendly reminder“ zu kreieren, welcher uns jeden Tag daran erinnert, dass wir uns vorgenommen haben, mehr Sport zu machen. Am besten eignet sich eine Frage wie: „Heute schon Sport gemacht?“, welche auf einem Zettel geschrieben steht und von innen an der Eingangstür hängt.

2. Hürden aus dem Weg räumen

Häufig scheitert unser ernst gemeintes Vorhaben mehr Sport zu machen, an den alltäglichen Hürden, welche es zu überwinden gilt. Zum Beispiel muss das Fahrrad aus dem Keller geholt und die enge Kellertreppe hochgeschleppt werden. Alternativ kann das Fahrrad auch draußen vor dem Haus angeschlossen werden, denn ein sicher verwahrtes Fahrrad, welches aber nie genutzt wird, ist keine fördernde Alternative. Auch eine Sporttasche kann schon am Vorhaben gepackt werden, sodass dieser Umstand keine Hürde für den darauffolgenden Tag darstellt.

3. Ausreden gehören in den verschlossenen Kummerkasten

Wer von der Arbeit kommt und feststellt, dass er müde ist, wird spätestens nach den ersten fünf Minuten des Workouts feststellen, wie schnell so ein Kreislauf wieder in Schwung kommen kann.

4. Einen Sportpartner finden

Wer sich zusammenschließt und gemeinsam das Vorhaben Sport angeht, hat auch gleichzeitig einen Motivationspartner an seiner Seite. Sollte es draußen also schütten, so halten Sie sich immer wieder vor Augen: Ihr Sportpartner zählt auf sie. Enttäuschungen sind unerwünscht.

5. Terminverbindlichkeiten einräumen

Wer sich eine feste Uhrzeit an einem bestimmten Tag vornimmt, sollte diese mit höchster Priorität einstufen und am besten im Kalender eintragen. Noch besser ist allerdings die Mitgliedschaften einem Verein, wo feste Trainingszeiten vorgegeben werden, welche es einzuhalten gilt, sodass keine unerwünschten Konsequenzen drohen.

6. Mit der Sportart identifizieren

Sport sollte Spaß machen und nicht in unangenehme Anstrengungen ausarten. Wer sich also beim Laufen nicht wohlfühlt, da es nicht viel zu sehen gibt, der sollte sich vielleicht eine etwas „aufregendere Sportart“ suchen. Pole Dance, Inline Skaten oder Paintball gelten als effiziente Workouts und bewirken vor allem eines: jede Menge Spaß beim Sportler.

7. Die Zwei-Sekunden-Regel verinnerlichen

Wer kennt es nicht? Bevor wir uns aufraffen können, denken wir lieber noch 30 Minuten darüber nach, ob wir es tun sollten oder nicht. Die Zwei-Sekunden-Regel beschreibt einen Impuls, welcher im Gehirn ausgelöst wird und dafür sorgt, das Vorhaben auch durchzuziehen. Wer sich also täglich vor Augen hält, dass es nicht der innere Schweinhund ist, welcher überwunden werden muss, sondern lediglich ein kurzer Impuls im Kopf ausgelöst werden muss, sollte den Fokus der Motivation auf diesen kurzen Moment legen.

8. Erfolge und Fortschritte notieren

Im digitalen Zeitalter gibt es unzählige Apps für Smartphones, Tablet-PCs und Mp3-Player. Viele dieser Apps wurden dahingehend konzipiert, Trainingserfolge zu dokumentieren und mit anderen zu teilen. Wer sich eine solche App herunterlädt, installiert sich gleichzeitig eine kleine Motivationshilfe auf dem Handy, welche Spaß macht und andere Sportler in das Geschehen involviert. Einfach mal ausprobieren.

2014-12-15T16:38:01+00:00