Tipps für schöne Beine

Haben Sie eine Problemzone? Die meisten Frauen werden diese Frage mit „ja“ beantworten und können Ihnen gleich eine ganze Reihe an Dingen aufzählen, die Sie an Ihrem Körper stören.

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Der Bauch, die Beine, der Po, die Arme…. die Liste ist lang und wird beim kritischen Blick in den Spiegel immer länger. Etwa 15 Prozent der Frauen geben bei einer Umfrage sogar an, aufgrund Ihrer Figur an Minderwertigkeitskomplexen zu leiden. Ohne Frage ein Unding, schließlich sollten wir uns immer vor Augen führen, dass wir auch mit zwei oder drei Kilo mehr der gleiche Mensch und nicht weniger liebenswert sind! Trotzdem können wir natürlich etwas tun, um uns in unserem Körper rundum wohlzufühlen – nämlich Sport.
In unserer Blogreihe wollen wir uns nun den unterschiedlichen Körperregionen zuwenden und Ihnen einige Tipps geben, die Sie auch einfach mal zwischendurch befolgen können.

Modellbeine als Vorbild

Fangen wir bei den Problemzönchen ganz unten an und befassen uns mit dem Beinen. Leider sind wir nicht alle mit langen und schlanken Gazellen artigen Beinen gesegnet, sondern haben oftmals etwas weniger Bein als Claudia Schiffer zu bieten.
Doch nur weil die Beine einen Tick kürzer und nicht ganz so dünn wie die der Models sind, heißt das nicht, dass Sie nicht mindestens genauso schön sein können. Die viel diskutierte Thigh Gap, also Oberschenkellücke wurde schnell zu einem Schönheitsideal vieler junger Mädchen, ist jedoch beispielsweise eher der Anatomie des jeweiligen Körpers geschuldet. Verabschieden Sie sich also schon vor dem Training von der Vorstellung, dass Sie mit den Beinen von Heidi Klum aus dem Training gehen werden. Es werden Ihre Beine sein! Nur definierter und schöner!

Zwei Übungen für Zwischendurch

Wissen Sie, was das Beste am Beintraining ist: Sie können sofort beginnen! Genau jetzt während Sie auf dem Stuhl sitzen und diesen Blogeintrag lesen! Wie?

  • Setzen Sie sich auf die vordere Stuhlkante und stellen Sie Ihre Füße parallel zu einander auf den Boden. Öffnen Sie die Knie dabei hüftweit, sodass Sie hindurchblicken können und legen Sie Ihre Arme bequem auf dem Oberschenkel ab. Nun stellen Sie sich abwechseln auf die Zehenspitzen und gehen wieder zurück auf die Fußballen. Denken Sie aber daran, Ihre Arme als Widerstand einzusetzen, das macht die Übung effektiver. Wiederholen Sie das ganze 15 Mal. Machen Sie eine kurze Pause und erneut 15 Mal.
  •  Für die zweite Übung müssen Sie dann doch aufstehen. Stellen Sie sich gerade hin, winkeln Sie Ihre Hände an und stellen Sie sich auf ein Bein. Das zweite Bein heben Sie waagerecht zum Boden und halten es dabei die ganze Zeit über gestreckt, dann senken Sie es langsam wieder ab. Um den Trainingseffekt zu garantieren, dürfen Sie bei dieser Bewegung nicht zu viel Schwung nehmen. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie bei dieser Übung nicht ins Hohlkreuz rutschen, sondern versuchen Sie, besser einen Rundrücken zu formen. Die angewinkelten Arme werden Ihnen dabei helfen. Wer die Übung etwas schwieriger mag, der setzt Bein das er bewegt zwischen den Übungen nicht am Boden ab, sondern hält es – immer unter Spannung – etwas über dem Boden. Wiederholen Sie diese Übung ebenfalls 15 Mal, danach heißt es: Seitenwechsel.

Die Mischung machts

Natürlich wird Ihnen diese Übung nicht in Windeseile zu schönen Beinen verhelfen, aber gemeinsam mit dem Training im Fitnessstudio, der Treppe statt des Fahrstuhls und der gesunden Ernährung, wird es sicher nicht all zu lange dauern, bis Sie Ihre Beine nicht mehr als Problemzonen sehen.

2014-12-15T16:34:16+00:00